Lochbleche

Lochbleche mit versetzter Rundlochung Rv (in versetzten Reihen, wobei die Löcher in regelmäßigen Abständen um 60° versetzt gestanzt werden) stellen die gängigste Lochungsart dar. Sie verbindet eine hohe Steifigkeit mit relativ großem freien Querschnitt. Diese Lochung wird häufig für Siebbleche verwendet.

Lochbleche mit geradreihiger Quadratlochung Qg bilden ein symmetrisches Erscheinungsbild und werden gerne als Geländer-, Zaunfüllungen und als Fassadenlochbleche verwendet.

Lochbleche mit versetzter Langlochung Lv werden häufig als Siebblech aber auch als Dekorlochblech für Fassaden eingesetzt.

Die relative freie Lochfläche eines Lochbleches wird als „freier Querschnitt“ oder als „offene Siebfläche“ bezeichnet. Darunter versteht man den prozentualen Anteil der offenen Fläche (Löcher) im Verhältnis zur Lochfeldgröße (ohne Ränder).

Die relative freie Lochfläche ist von Bedeutung für das Sieben und Durchflussmengenbestimmung sowie die Berechnung von Belastbarkeit und Gewichtsersparnis.