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Schweißgitter

Schweißgitter – werden häufig auch als Punktgeschweißte Gitter, geschweißte Gitter, Armierungsgitter, Industriegitter bezeichnet.

Schweißgitter sind präzise gefertigte, punktverschweißte Drahtgitter, die sich durch hohe Stabilität, exakte Maschenweiten und eine lange Lebensdauer auszeichnen. Sie vereinen geringes Gewicht mit hoher Festigkeit und eignen sich für zahlreiche Anwendungen im Bauwesen, in der Industrie, im Zaun- und Maschinenbau sowie in Architektur und Landschaftsgestaltung. Anders als gewobene Drahtgitter, die durch mechanische Verflechtung zusammenhalten, basieren Schweißgitter auf einer dauerhaften, stoffschlüssigen Verbindung an jedem Kreuzungspunkt.

Dank verschiedener Materialien und Oberflächenvarianten lassen sich Schweißgitter optimal an Innen- und Außenbereiche sowie unterschiedliche Belastungen anpassen und bieten damit eine technisch zuverlässige und vielseitige Lösung.

Bei IBS Gitter bieten wir Ihnen ein umfangreiches Portfolio an Lagerformaten sowie maßgeschneiderte Lösungen und Sonderanfertigungen, die genau auf Ihre Anforderungen in Bezug auf Maschenweite, Drahtstärke und Werkstoffgüte abgestimmt sind.

In der anschließenden Liste finden Sie die lagernden Standardgitter.

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IBS Schweißgitter: Punktgeschweißte Präzision für Bau und Industrie. Entdecken Sie hochstabile Lagerformate und individuelle Sonderanfertigungen für vielseitige Anwendungen.

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Material
Maschenweite
bis Suchen
Draht
bis Suchen
Breite
bis Suchen
Länge
bis Suchen
Maschenweite: Niedrig zu Hoch
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Nummer
Material
Maschenweite
Draht
Format
Menge
Einheit
Anfrage
1000179
1.4301 Edelstahl
3,5
x
3,5
mm
0,5
mm
1200
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000083
1.4301 Edelstahl
4
x
4
mm
0,5
mm
1050
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000145
Feuerverzinkt
6
x
6
mm
0,6
mm
1500
x
25000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
Stück
1000144
Feuerverzinkt
6
x
6
mm
0,6
mm
1000
x
25000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
Stück
1000143
Feuerverzinkt
6
x
6
mm
0,6
mm
1000
x
2000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
Stück
1000087
1.4301 Edelstahl
6
x
6
mm
1
mm
1500
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000086
1.4301 Edelstahl
6
x
6
mm
1
mm
1000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000085
1.4301 Edelstahl
6
x
6
mm
0,7
mm
1500
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000180
1.4301 Edelstahl
6
x
6
mm
0,7
mm
1220
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000084
1.4301 Edelstahl
6
x
6
mm
0,7
mm
1000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000088
1.4301 Edelstahl
7,5
x
7,5
mm
1
mm
1000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000096
1.4301 Edelstahl
10
x
10
mm
1
mm
1000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000150
Feuerverzinkt
10,6
x
10,6
mm
0,8
mm
1000
x
25000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
Stück
1000188
1.4404 Edelstahl
12
x
12
mm
1
mm
1016
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000182
1.4301 Edelstahl
12
x
12
mm
1,5
mm
1200
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000181
1.4301 Edelstahl
12
x
12
mm
1,5
mm
1000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000100
1.4301 Edelstahl
12
x
12
mm
1
mm
2000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000099
1.4301 Edelstahl
12
x
12
mm
1
mm
1500
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000098
1.4301 Edelstahl
12
x
12
mm
1
mm
1200
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000097
1.4301 Edelstahl
12
x
12
mm
1
mm
1000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
1000151
Feuerverzinkt
12,7
x
12,7
mm
1
mm
1000
x
25000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
Stück
1000189
Feuerverzinkt
12,7
x
12,7
mm
1
mm
1200
x
25000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
Stück
1000152
Feuerverzinkt
12,7
x
12,7
mm
1
mm
1500
x
25000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
Stück
1001571
Feuerverzinkt
12,7
x
12,7
mm
1
mm
1800
x
25000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
Stück
1000153
Feuerverzinkt
12,7
x
12,7
mm
1
mm
2000
x
25000
mm
Max:
Min: 1
Step: 1
Stück
129

Schweißgitter – Punktgeschweißte Gittermatten für Industrie, Architektur und Sicherheitstechnik

Fertigungstechnologie und Gefügestruktur

Die Produktion unserer Schweißgitter erfolgt auf vollautomatisierten Gitterschweißanlagen, die höchste Präzision und gleichbleibende Qualität garantieren. Der Fertigungsprozess unterscheidet sich fundamental von Webgittern und definiert die spezifischen mechanischen Eigenschaften des Endprodukts:

1. Drahtzuführung und Richtprozess

Längs- und Querdrähte werden von Spulen (Coils) abgewickelt und durchlaufen zunächst eine Richtstrecke. Hier werden die Drähte durch rotierende Richtflügel und Walzen begradigt, um Spannungen aus dem Material zu nehmen. Dies ist die Grundvoraussetzung für die spätere Planheit der Matte.

2. Die Widerstandspunktschweißung

An den Kreuzungspunkten werden die Drähte übereinandergelegt. Mittels elektrischem Widerstandsschweißverfahren (ohne Zusatzwerkstoffe) werden Längs- und Querdraht unter hohem Druck und exakt dosiertem Stromimpuls miteinander verschmolzen.

Der technische Vorteil: Durch diesen stoffschlüssigen Verbund entsteht eine unverschiebliche Knotenverbindung. Anders als bei Wellengittern gibt es keine „lose“ Reibung zwischen den Drähten. Das Resultat ist ein Gitter mit enormer Eigensteifigkeit, das selbst im ungerahmten Zustand formstabil bleibt (Diagonalstabilität).

Die entscheidenden Vorteile der Schweißtechnik:

  • Exakte Maßhaltigkeit: Da die Drähte fixiert sind, bleibt die Maschenweite auch unter Belastung konstant. Dies ist essenziell für automatisierte Fertigungsprozesse und sicherheitsrelevante Durchgreifschutz-Anwendungen.
  • Schnittfestigkeit: Schweißgitter können an jeder beliebigen Stelle geschnitten werden, ohne dass sich die Matte auflöst. Es gibt keine offenen Drahtenden, die sich auf Grund von fehlender Verbindung ablösen könnten.
  • Hygiene und Reinigung: Durch die flachen Kreuzungspunkte (keine Hinterschneidungen wie bei gewebten Gittern) können sich Schmutz und Bakterien schlechter festsetzen. Dies prädestiniert Schweißgitter für die Lebensmittelindustrie und Medizintechnik.

Werkstoffspezifikationen und Korrosionsbeständigkeit

Die Auswahl des korrekten Grundmaterials entscheidet über die Langlebigkeit und die Optik Ihrer Konstruktion. Wir führen Schweißgitter in den marktführenden Werkstoffklassen:

Stahl (S235JR) – Die wirtschaftliche Basis

Der Standardstahl für den klassischen Metallbau, Zaunanlagen und Betonbewehrung.

  • Ausführung Blank / Roh: Diese Gitter besitzen keine Korrosionsschutzschicht (lediglich einen leichten Ölfilm oder Ziehfett). Sie sind die ideale Wahl, wenn das Gitter geschnitten, geschweißt oder anschließend weiterveredelt wird (z.B. Stückverzinkung oder Pulverbeschichtung).
  • Ausführung Vorverzinkt: Hier wird bereits verzinkter Draht verschweißt. Dies bietet einen grundlegenden Rostschutz für Lagerung und Innenanwendungen. Hinweis: An den Schweißpunkten ist die Zinkschicht verfahrensbedingt dünner oder aufgebrannt, weshalb diese Variante für den dauerhaften Außeneinsatz nur bedingt empfohlen wird, sofern keine Nachbehandlung erfolgt. Für die Anwendung im Innenbereich (z.B. als Schutzgitter bei Lagereinrichtungen) ist dies eine kostengünstige und sinnvolle Variante.
  • Ausführung Galvanisch verzinkt: Diese Veredelung erfolgt elektrolytisch und erzeugt eine dünne, aber sehr gleichmäßige und optisch glänzende Zinkschicht. Sie eignet sich hervorragend für sichtbare Anwendungen im Innenbereich, bei denen eine saubere Optik gefordert ist, oder dient als idealer Haftgrund für eine anschließende Pulverbeschichtung.
  • Ausführung Feuerverzinkt (Stückverzinkung): Die hochwertigste Form des Korrosionsschutzes (nach DIN EN ISO 1461). Hierbei wird die fertig geschweißte Matte im Ganzen in ein flüssiges Zinkbad getaucht. Der entscheidende Vorteil gegenüber vorverzinktem Draht: Die Zinkschicht umschließt alle Schweißpunkte und Drahtkreuzungen lückenlos und dickschichtig. Dies garantiert jahrzehntelangen Schutz im bewitterten Außenbereich.

Edelstahl (Chrom-Nickel-Stähle) – Für höchste Ansprüche

Für Anwendungen mit hohen Hygieneanforderungen, im Lebensmittelbereich, in aggressiven Atmosphären oder für sichtbare Architektur.

  • Werkstoff EN 1.4301 / DIN X5CrNi18-10 / AISI 304 / V2A: Der gängigste Industriestandard für korrosionsbeständige Anwendungen. Rostfrei, lebensmittelecht und beständig gegen normale Luftfeuchtigkeit sowie Wasser. Häufiger Einsatz in der Lebensmittelindustrie, Maschinenbau, Gastronomie und Architektur.
  • Werkstoff EN 1.4404 / DIN X2CrNiMo17-12-2 / AISI 316 L / V4A: Der Werkstoff 1.4404 oder AISI 316 L weist durch seinen Molybdän-Zusatz eine hervorragende Korrosionsbeständigkeit auf (besonders gegen Lochfraß und in chloridhaltigen Medien) sowie eine gute Schweißbarkeit. Häufiger Einsatz in der Chemie-, Lebensmittel-, Pharma-, Textil-, Papier-, Öl- und Gasindustrie, Medizintechnik, Sanitäranlagen sowie bei maritimen Anlagen wie Meerwasserpumpen.
  • Werkstoff EN 1.4841 / DIN X15CrNiSi25-21 / AISI 314 / Hitzebeständiger Stahl: Der Werkstoff 1.4841 ist ein hitzebeständiger austenitischer Edelstahl, der sich durch seine hervorragende Zunderbeständigkeit bis ca. 1150 °C auszeichnet. Durch den hohen Chrom- und Nickelgehalt sowie den Silizium-Zusatz ist er besonders widerstandsfähig gegen Oxidation und bietet eine hohe Warmfestigkeit. Häufiger Einsatz im Industrieofenbau, Apparatebau, der chemischen Industrie, Porzellan- und Zementindustrie sowie für Bauteile wie Brennkammern, Wärmetauscher und Ketten.

Technische Parameter und Dimensionierung

Damit das Gitter exakt in Ihre Konstruktion passt, ist das Verständnis der technischen Kennwerte notwendig. Unsere Schweißgitter folgen gängigen Industrietoleranzen:

  • Maschenweite (MW): Gemessen wird bei Schweißgittern in der Regel von Mitte Draht bis Mitte Draht (Teilung). Die lichte Weite ist entsprechend um eine Drahtstärke geringer. Wir bieten Raster von feinen 4,5 x 4,5 mm bis zu groben 100 x 100 mm. Auch Rechteckmaschen (z.B. 50 x 25 mm für Hochschrank-Sicherungen, Zaunanlagen, Geländerfüllungen) sind möglich.
  • Drahtstärke (d): Bestimmt die statische Belastbarkeit. Gängige Durchmesser reichen von filigranen 0,5 mm (bei Rollenware) bis zu massiven 8,0 mm für Doppelstabmatten oder Gabionen.
  • Offene Siebfläche (A0): Ein wichtiger Wert für Lüftungsgitter. Er beschreibt das prozentuale Verhältnis der offenen Fläche zur Gesamtfläche. Schweißgitter bieten hier Werte zwischen 60% und 90%, was eine exzellente Luftzirkulation bei gleichzeitigem Eingriffsschutz ermöglicht.

Anwendungsgebiete im Detail

Die Kombination aus hoher Transparenz, Stabilität und einfacher Verarbeitung macht Schweißgitter zum universellen Baustoff:

Maschinenschutz und Anlagensicherheit (DIN EN ISO 13857)

Im Maschinenbau sind Schweißgitter das Standardmaterial für Schutzeinhausungen. Die feste Masche garantiert, dass vorgeschriebene Sicherheitsabstände zu Gefahrenstellen dauerhaft eingehalten werden. Die Gitter verhindern das Durchgreifen von Händen oder Fingern, erlauben aber gleichzeitig den ungehinderten Blick auf den Produktionsprozess und lassen Kühlmitteldämpfe oder Wärme entweichen.

Architektur, Ladenbau und Design

Im modernen Ladenbau (Shopfitting) werden Schweißgitter für Warenträger, Displays und Deckenabhängungen genutzt. Die strenge, geometrische Optik der quadratischen Maschen passt perfekt zum „Industrial Design“. In der Außenarchitektur dienen sie als Rankhilfen für Fassadenbegrünungen („Green Walls“), da sie das hohe Gewicht der Pflanzen tragen können, ohne sich zu verformen.

Gabionen und Landschaftsbau

Für Steinkörbe (Gabionen) sind Punktschweißgitter unverzichtbar. Sie müssen dem enormen Berstdruck der Steinfüllung standhalten. Hier kommen meist hochzinkhaltige Drähte (Zink-Alu-Legierungen) mit großen Drahtstärken (ab 4,0 mm) zum Einsatz, um jahrzehntelange Standfestigkeit zu sichern.

Tierhaltung und Volierenbau

Für Volieren und Kleintiergehege bieten Schweißgitter entscheidende Vorteile: Die glatte Oberfläche der Drähte minimiert das Verletzungsrisiko für Tiere (keine scharfen Webkanten). Zudem sind die Gitter leicht zu reinigen und nagesicher gegen Schädlinge wie Marder oder Ratten (bei entsprechender Drahtstärke und Maschenweite).

Haustiersicherheit: Katzenbalkone und Heimvogelhaltung

Für den Schutz von Haustieren bieten Schweißgitter eine weitaus langlebigere und sicherere Alternative zu herkömmlichen Nylon-Schutznetzen. Als „Katzennetz“ an Balkonen oder Fenstern eingesetzt, widerstehen Punktschweißgitter auch hartnäckigen Kletterversuchen und Kralleneinsatz dauerhaft; sie werden weder durch UV-Strahlung spröde noch können sie durchbissen werden.

Besondere Anforderungen gelten für die Haltung von Krummschnäbeln (Papageien, Sittiche): Hier ist das Schweißgitter aufgrund seiner enormen Stabilität und glatten Oberfläche (Verletzungsschutz) das Material der Wahl.

Wichtiger Hinweis für Vogelhalter: Da Papageien gerne am Gitter klettern und nagen („Zutschen“), empfehlen wir für Volieren dringend die Verwendung von Edelstahlgittern. Herkömmlich verzinkte Drähte können bei Vögeln zu schleichenden Zinkvergiftungen führen, weshalb Edelstahl hier die einzig sichere Option für die Tiergesundheit darstellt.

Schädlingsabwehr: Wühlmausschutz und Taubenabwehr

Schweißgitter fungieren als hochwirksame mechanische Barriere gegen tierische Schädlinge, ohne dabei ökologische Kreisläufe (wie Luftzirkulation oder Wasserabfluss) zu beeinträchtigen. Hierbei stehen zwei Anwendungsbereiche im Fokus:

  • Wühlmausschutz (Garten- und Landschaftsbau): Zum Schutz von Hochbeeten und wertvollen Gehölzen werden feinmaschige Gitter (empfohlen: ca. 6×6 mm) horizontal im Erdreich oder als Korb um den Wurzelballen verlegt. Sie verhindern zuverlässig den Durchgang von Nagern. Da das Material permanent der Erdfeuchte ausgesetzt ist, ist hier die Verwendung von feuerverzinktem Draht oder Edelstahl zwingend erforderlich, um einen jahrzehntelangen Korrosionsschutz zu gewährleisten.
  • Taubenabwehr (Photovoltaik & Denkmalschutz): Im Hochbau verschließen Schweißgitter Nischen und Hohlräume (z.B. unter PV-Modulen), wobei die essenzielle Hinterlüftung zur Vermeidung von Hitzestaus voll erhalten bleibt. Besondere Bedeutung kommt dem Material bei Kirchtürmen und denkmalgeschützten Gebäuden zu: Hier bieten Schweißgitter eine optisch unauffällige Lösung, die die historische Bausubstanz vor aggressiver Verschmutzung schützt, ohne die architektonische Ästhetik der Fassade zu beeinträchtigen.

Verarbeitungshinweise für den Metallbau

Schweißgitter gelten als besonders verabeitungsfreundlich. Dennoch sollten Sie folgende Praxistipps beachten, um optimale Ergebnisse zu erzielen:

  1. Zuschnitt: Dank der festen Verschweißung können Matten mit dem Winkelschleifer oder einer Schlagschere exakt auf Maß geschnitten werden, ohne die Stabilität der Restmatte zu gefährden.
  2. Rahmenbau & Einschweißen: Beim Einschweißen in Rahmen (aus Winkelstahl oder Quadratrohr) empfiehlt es sich, die Drahtenden so zu kappen, dass sie bündig am Rahmenprofil anliegen. Da das Gitter (bei Stahl blank) aus dem gleichen Grundmaterial besteht wie der Rahmen, lässt es sich problemlos mittels MAG- oder WIG-Verfahren verbinden. Tipp: Die Schweißgitter können von uns bei größeren Stückzahlen mit geschlossenen Rändern angefertigt werden, welche ein einfacheres Einschweißen in Rahmen ermöglichen.
  3. Kanten & Biegen: Schweißgitter lassen sich auf Abkantbänken biegen (z.B. zu U-Körben oder Winkeln). Achten Sie darauf, den Biegeradius nicht zu eng zu wählen, um ein Abscheren und Aufreißen der Schweißpunkte in der Biegezone zu vermeiden.

Experten-Tipp zum Korrosionsschutz: Wenn Sie verzinkte Schweißgitter zuschneiden, entstehen an den Schnittstellen offene, ungeschützte Stahlflächen. Um „Rostlauf“ zu verhindern, müssen diese Schnittkanten zwingend nachbehandelt werden. Verwenden Sie hierfür hochwertiges Zink-Spray oder Zink-Lamellen-Lack („Kaltzink“), um den kathodischen Korrosionsschutz wiederherzustellen.


Warum IBS Gitter Ihr idealer Partner ist

Wir bei IBS Gitter verstehen die Anforderungen von Schlossereien, Industrieplanern und Bauherren. Unser Anspruch ist es, nicht nur Gitter zu liefern, sondern eine Lösung für Ihr Projekt. Unsere Stärken:

  • Umfangreiche Lagerhaltung: Wir führen Standardformate (1000 x 2000 mm, 1250 x 2500 mm, 1500 x 3000 mm und selbst längere Formate bis zu einer Standardlänge von 4200 mm) in diversen Maschenweiten und Drahtstärken permanent am Lager, um kurze Lieferzeiten zu garantieren. Diese Formate entnehmen Sie unserer Lagerliste oder erfragen diese telefonisch unter 02252 74589 bei uns.
  • Individuelle Anarbeitung: Sie benötigen Fixmaße oder spezielle Ausschnitte? Unsere modernen Säge- und Schneidanlagen fertigen Gitter exakt nach Ihrer Stückliste. Unsere Anlagen arbeiten sowohl bei Einzelanfertigungen als auch bei Serienproduktionen prozessoptimiert.
  • Technische Kompetenz: Wir beraten Sie zur statischen Belastbarkeit, zur Einhaltung von Sicherheitsnormen und zur Wahl des korrekten Werkstoffs für Ihre spezifische Umweltbedingung.